Ostflügel am Festspielhaus Hellerau feierlich eröffnet

Foto: Klaus Gigga (v. l. n. r. Carena Schlewitt, Intendantin Hellerau, Franziska Brech, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, Romy Eichler, Sachgebietsleiterin Baustrategie, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der Landeshauptstadt Dresden)
Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2025 fanden am Festspielhaus Hellerau gleich zwei besondere Ereignisse statt: die feierliche Eröffnung des Ostflügels und das Spielzeitfest zum Auftakt der neuen Spielzeit. Mit einem vielfältigen Programm aus Kurzstücken, Konzerten, Workshops und Gesprächen öffnete der „Kleine Saal“ im Ostflügel erstmals seine Türen für das Publikum.
Für Helleraus Intendantin Carena Schlewitt war es „ein sehr besonderer Tag“. Die Eröffnung des Ostflügels sei mehr als die Instandhaltung eines Gebäudes: „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind hier vereint, in einem Ort der Freiheit und Experimente.“
Gemeinsam mit Annekathrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, Franziska Brech vom Sächsischen Staatsministerium für Kultur und Romy Eichler vom Dresdner Hochbauamt schnitt Carena Schlewitt ein symbolisches Einweihungsbrot an – 1,60 m lang, gebacken vom Hellerauer Marktbäcker.
Künstlerische Interventionen von Sebastian Weber, der go plastic company, Miller de Nobili, Fang Yun Lo, der In Presence Dance Company, dem Ring Trio, Max Rademann und weiteren Künstlerinnen und Künstlern rahmten den Tag. Neben dem künstlerischen Programm boten Führungen durch den Ostflügel und das Festspielhaus Einblicke in die Geschichte und Architektur des Ensembles.
Mit dem Ostflügel erhält das Europäische Zentrum der Künste Hellerau einen neuen Saal für kleinere Aufführungen, ein Studio für Proben sowie Appartements für internationale Künstlerinnen und Künstler. Bis Dezember wird noch eine Zuschauertribüne ergänzt, die Residenzräume sollen Anfang 2026 fertiggestellt sein.
Die Umgestaltung des Festspielhaus-Areals begann 2005 mit der Sanierung des Hauptgebäudes, gefolgt vom Westflügel. Mit der Fertigstellung des Ostflügels ist nun ein weiterer Meilenstein erreicht, der das baukulturell und stadtgeschichtlich bedeutende Ensemble vervollständigt und neue Räume für regionale und internationale Tanz-, Performance- und Musikproduktionen schafft.
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Team: Jens Krauße (verantwortlicher Partner), Julian Snethlage und Daniel Weiße (Projektleiter), Martin Jahn, Dorett Kockisch, Brita Langhof, Armin Pommerencke, Nicole Schuchardt

Foto: Klaus Gigga (v. l. n. r. Carena Schlewitt, Intendantin Hellerau, Franziska Brech, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur, Wissenschaft und Tourismus der Landeshauptstadt Dresden, Romy Eichler, Sachgebietsleiterin Baustrategie, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung der Landeshauptstadt Dresden)