Richtfest für das Institut für CO₂-arme Industrieprozesse des DLR in Zittau

Visualisierung: heinlewischer
Am 1. Dezember wurde das Richtfest für den Neubau des DLR-Instituts für CO₂-arme Industrieprozesse in Zittau gefeiert: Mit dem neuen Institut erweitert das DLR am Standort Zittau seine Kompetenzen in der Energieforschung an der Pilotanlage „ZiRa“ (Zittauer Rankine Prozess). Mit Büro-, Versuchs- und Technikflächen entsteht der Neubau südlich der Altstadt in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Zittau/Görlitz bis 2026.
Der Baukörper besteht aus zwei parallel angeordneten Gebäuderiegeln – der eine für Büros und Technik, der zweite für die Versuchshalle –, die durch einen Kommunikationstrakt mit Foyer, zentraler Treppe, Atrium, Besprechungs- und Sozialräumen sowie Teeküchen miteinander verbunden sind. Durch die versetzte Anordnung der beiden Riegel bildet sich ein Vorplatz und Entree. Große Fenster im Foyer geben den Blick in die 53 m lange, knapp 18 m breite um im Lichten 7 m hohe Versuchshalle frei. Im 3-geschossigen Büroriegel reihen sich Einzel- und Doppelbüros für 48 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlang der Fassaden. Ein offener Bereich mit Blickverbindungen zur Hochschulmensa am Kopfende des Riegels dient als Kreativzone und für Besprechungen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Konferenzbereich mit 100 Plätzen sowie eine Vorbereitungsküche für das Catering.
„Mit dem Neubau in Zittau bündeln wir Forschung, Technik und Innovationskraft an einem Ort. Wir entwickeln hier Lösungen, die der Industrie helfen, grüne Wärme und klimaneutrale Prozesse Realität werden zu lassen. Die enge Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen, insbesondere mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, und der Stadt Zittau sowie die daraus resultierende kurze Bauzeit zeigen eindrucksvoll, wie entschlossen wir gemeinsam an der industriellen Transformation arbeiten. Zittau wird damit zu einem zentralen Motor für die klimafreundliche Produktion der Zukunft“, betonte die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla.
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Team: Jens Krauße (verantwortlicher Partner), Sophia Meinhardt (Projektleiterin LPH 2–4), Steffen Thombansen (Projektleiter LPH 5–9), Norbert Mayer, Christoph Meinhardt, Rico Moschke, Armin Pommerencke, Cora Schöneich

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