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Bezirksgericht in Ostrolenka, Polen

Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Piktogramme: heinlewischer
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Lageplan: heinlewischer

Offenheit und Würde

Der Entwurf für den Neubau des Bezirksgerichts in Ostrolenka in den polnischen Masuren entwickelt aus der besonderen Bedeutung der Justiz eine klare und zugleich einladende architektonische Haltung. Das Gebäude ordnet den Standort neu und formuliert mit einem repräsentativen Vorplatz sowie großzügig gestalteten Grünflächen eine prägnante Adresse im Stadtraum.

Die Gebäudekubatur basiert auf zwei sich überlagernden Quadraten, aus denen ein präzise proportionierter Baukörper mit markantem Einschnitt im Eingangsbereich entsteht. Eine ruhig gegliederte, rhythmische Fassade verleiht dem Gebäude einen zeitlosen und würdigen Ausdruck, der Offenheit und Transparenz vermittelt.

Die innere Organisation folgt einer klaren funktionalen Struktur, die unterschiedliche Nutzergruppen differenziert und zugleich übersichtlich führt. Ein großzügiges Foyer bildet das zentrale Orientierungselement und schafft einen offenen, barrierearmen Zugang zur Justiz. Innenliegende, begrünte Höfe sichern eine gute Tageslichtversorgung und tragen zur Aufenthaltsqualität bei.

Die architektonische Ausformulierung verbindet funktionale Anforderungen mit einem nachhaltigen Ansatz: langlebige Materialien, kompakte Bauweise und integrale Energiekonzepte unterstützen einen ressourcenschonenden Betrieb.

Auslober
Bezirksgericht der Stadt Ostrolenka, Polen
Entscheidung
Juni 2026
Art des Wettbewerbs
Einstufiger Realisierungswettbewerb
Ergebnis
3. Preis
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