Zum Hauptinhalt springen

Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Umbau und Sanierung Hochhaus, Flachbauten und Versorgungsgebäude, Neubau Rettungswache

Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild
Fotos: Jogi Hild

Strukturelle Nachhaltigkeit

Schon der Entwurf für das Bundeswehrkrankenhaus Ulm aus den 1970er Jahren basierte auf der Prämisse, ein Haus zu bauen, dass flexibel auf den stetigen Fortschritt der Medizin reagieren kann. Folglich entschied man sich für eine bauliche Trennung zwischen der Tragstruktur und den Systemen für technische Installationen und Ausbau. 30 Jahre später erwies sich diese Entscheidung bei der Sanierung und dem Umbau des Krankenhauses als vorausschauend und als praktikable Voraussetzung der Arbeiten.

Das Bundeswehrkrankenhaus Ulm auf dem oberen Eselsberg war in den Jahren 1974 - 1979 durch Heinle, Wischer und Partner geplant und gebaut worden. Drei Flachbauten und ein Hochhaus gliedern sich zu einem Ensemble. Sie sind verbunden durch Übergänge und eine zweigeschossige Halle, die nicht nur die funktionelle sondern auch die soziale Mitte des Hauses bildet.

Heute betreibt der Sanitätsdienst der Bundeswehr in Deutschland vier Bundeswehrkrankenhäuser. Neben der ambulanten und stationären Behandlung von Bundeswehrangehörigen und zivilen Patienten ist es ihre Aufgabe, das medizinische Bundeswehr-Personal aus- und weiterzubilden. Da sich Diagnose- und Therapieformen sowie der Auftrag der Bundeswehr in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben, wurde das Raum- und Funktionsprogramm des Hauses auf dem Oberen Eselsberg den heutigen Anforderungen angepasst und dabei auch die Haustechnik sowie das Brandschutz- und Sicherheitskonzepts überarbeitet.

Bauherr
Staatliches Hochbauamt Ulm
Fertigstellung
Februar 2021
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 2 - 8
Bruttogrundfläche
78.106 m²
zurück zu Projekte