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Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg DKFZ, Forschungsgebäude 7-Tesla-Hochfeldtomograph

Foto: Zooey Braun
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Lageplan: heinlewischer

Stärke im Zaum halten - Eisenspäne am Magneten

Für den einzigen derzeit ausschließlich für Krebsforschung eingesetzten 7-Tesla-Hochfeldtomographen wurde ein Neubau konzipiert, der neben dem Geräteraum auch die Arbeitsräume für Vorbereitung und Auswertung beinhaltet. Eine magnetische Feldstärke von 7 Tesla entspricht in etwa der 150.000-fachen Stärke des Erdmagnetfeldes. Eine 250 Tonnen schwere Stahlhülle hält das Magnetfeld im Zaum. Um Störungen der nördlich liegenden physikalischen Institute zu vermeiden, steht der Neubau in einem möglichst großen Abstand zu diesen.

Das Bild von Eisenspänen, die sich über einem Magneten nach dessen Feldlinien aufspreizen, war das Motiv für die Fassade. Die Metalllamellen geben aus jedem Blickwinkel unterschiedliche Ansichten und Einblicke frei. Innen ist das Gebäude trotz des äußeren, geschlossenen Eindrucks sehr hell. Zwischen Geräteraum und ständigen Arbeitsplätzen wurde ein Abstand definiert, den eine Eingangs- und Treppenhalle generiert. Neben einer einladenden Geste schafft sie den Raum für Aufenthalt, Kommunikation, Ausstellungen und Vorträge.

Bauherr
Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Fertigstellung
Juli 2008
Auszeichnung
„Beispielhaftes Bauen Heidelberg 2003-2010“, 2011
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 1 - 8
Bruttogrundfläche
1.317 m²
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