Justus-Liebig-Universität Gießen, Kleintier- und Vogelklinik
Vernetzen
Der den Campus der Veterinärmedizin ergänzende Neubau vereint die Kleintier- und die Vogelklinik unter einem Dach. Das Gebäude ergänzt die bauliche Struktur und interpretiert die vorhandene Bautypologie neu: Als Atriumhaus umfasst es zwei Innenhöfe, die im Gegensatz zum Bestand allseitig geschlossen sind. Ein Wegenetz verbindet sie mit den anderen Plätzen und Höfen im Außenraum. Dem Haupteingang ist ein neuer Platz vorgelagert, der die zuvor beengte Situation aufweitet und der Kommunikation dient.
Einschnitte über die gesamte Gebäudehöhe strukturieren die Baumasse und markieren klar die Eingänge. Sie sorgen für leichte Orientierung: Mitarbeiter und Studenten werden vom Platz aus in das Gebäude hineingeleitet. Das Entwurfskonzept führt Lehre, Forschung und Behandlung zusammen. Die Funktionen sind von außen abzulesen. Die Volieren der Vogelklinik setzen sich von der Fassade ab. Das Erscheinungsbild des Neubaus wird zur Bahntrasse hin durch einen vorgestellten 3-geschossigen Hundeauslauf charakterisiert.








