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Landeskriminalamt NRW, Düsseldorf, Kriminaltechnisches Institut

Foto: Rainer Rehfeld, heinlewischer
Foto: Rainer Rehfeld, heinlewischer
Foto: Rainer Rehfeld, heinlewischer
Lageplan: heinlewischer

Spurensuche

In den letzten Jahren haben die spektakulären Erfolge durch die DNA-Auswertungen das öffentliche Interesse an der kriminaltechnischen Polizeiarbeit erhöht. Aus buchstäblich nichts werden verwertbare Spuren erzeugt. Das Kriminaltechnische Institut (KTI) bietet als integraler Bestandteil des Landeskriminalamtes den Raum und die Ausstattung für diese hoch spezialisierten Untersuchungen. Seine Kubatur ist das Pendant zum neuen Bürogebäude, mit dem es durch die Magistrale verbunden ist.

Es beherbergt eine komplexe Laborlandschaft mit DNA-Untersuchungsräumen, Schusskanälen, Räumen zur Auswertung von Fingerabdrücken und dergleichen. Der ringförmige Grundriss leitet sich aus der Vorprüfung funktionaler Abläufe ab. Die Erschließung vermeidet das Durchqueren von Abteilungen. Jede Ebene hat nahe dem Eingang einen Aufenthaltsraum als sozialen Treffpunkt. Die technischen Installationen werden wie üblich im Laborbau offen geführt. Zusammen mit der Laborausstattung entsteht so ein technischer Raumeindruck.

Bauherr
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Düsseldorf
Fertigstellung
Juni 2010
Leistung
Generalplanungsleistung
Leistungsphasen 1 - 5
Architektenleistung
Leistungsphasen 1 - 8
Künstlerische Oberleitung
Leistungsphasen 8
Bruttogrundfläche
24.983 m²
Wettbewerb
1. Preis
Zusammenarbeit
Planungsgemeinschaft mit Gatermann+Schossig, Köln
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