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Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Nijmegen, Niederlande, Erweiterung

Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas
Foto: Georg Engels, Leon Abraas

Erweitern und öffnen

Der neue L-förmige Flügel ergänzt das vorhandene Institut für Psycholinguistik und bietet zusätzliche Experimental- und Untersuchungslabore für dessen komplexe Forschungsangebote. An den dreigeschossigen Bestandsbau schließt die Erweiterung mit gleicher Geschosszahl an und setzt die interne Magistrale zur Erschließung fort. Durch die Aufständerung der Nordseite wird eine Verbindung zum Außenraum geöffnet und vom Hörsaal aus ist ein freier Blick in den Park möglich.

Der Entwurf verfolgt das Ziel, den sensiblen Umgang mit dem umliegenden Waldgebiet mit einem zeitgemäßen und markanten Erscheinungsbild zu verbinden. Ein wesentliches Charakteristikum ist die Fassade aus rückseitig beschichteten Glaspaneelen, die speziell für dieses Gebäude mit abstrahierten Pflanzenmotiven bedruckt wurden. Durch die Reflexionen der umgebenden Bäume in den bedruckten Fassadenpaneelen und in den spiegelnden Fenstern entsteht ein wechselvolles Zusammenspiel von Außenraum und Fassade.

Bauherr
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
Fertigstellung
Juni 2015
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 2 - 8
Bruttogrundfläche
2.925 m²
Wettbewerb
1. Preis
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