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New Yorker-Headquarter, Braunschweig

Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Visualisierung: Piotr Banak
Piktogramme: heinlewischer

Architektur der Verbundenheit

Am Unternehmenssitz in Braunschweig plant New Yorker eine umfassende Erweiterung seines Headquarters. Ein Ideenwettbewerb mit 15 geladenen Architekturbüros aus dem In‑ und Ausland sollte in kurzer Zeit architektonische Konzepte hervorbringen, die die Markenidentität stärken und moderne Arbeitswelten schaffen.

Unser Entwurf rückt dabei den Campusgedanken ins Zentrum. Der Neubau versteht sich nicht als Solitär, sondern als integrativer Bestandteil eines offenen Ensembles, das den Bestand respektiert, neue Qualitäten schafft und den Außenraum als verbindendes Element einbezieht. Diese Haltung bildet die Grundlage einer Architektur, die Transparenz, Sichtbarkeit und Gemeinschaft räumlich erfahrbar macht – Werte, die die Unternehmenskultur von New Yorker prägen und hier baulich übersetzt werden.

Städtebaulich entwickelt sich das Gebäude terrassiert vom zentralen Vorplatz aus. Die großzügige Freitreppe wirkt als verbindende Geste, öffnet das Haus zum Headquarter und schafft einladende Aufenthaltszonen im Übergang von innen nach außen. Über einen eingeschossigen Verbindungstrakt entsteht ein gemeinsamer Eingang, der Bestand und Neubau zu einem Campus zusammenschließt. In seinem industriell geprägten Umfeld setzt der Neubau damit einen markanten, aber bewusst maßstäblichen Auftakt für das Quartier.

Im Inneren zeigt sich der Anspruch, ein modernes, offenes und respektvolles Arbeitsumfeld zu gestalten: Flexible Büroflächen mit einer Kombination aus Open‑Space‑Zonen, Team‑ und Einzelbüros sowie Meetingräumen gruppieren sich um einen zentralen, natürlich belichteten Hof. Begrünte Terrassen, Kreativbereiche, Rückzugsorte und Teeküchen fördern Austausch und konzentriertes Arbeiten gleichermaßen.

Das überhohe Erdgeschoss bildet die adressbildende Ebene mit Audimax, Betriebsrestaurant und Outlet – Funktionen, die Identität stiften und die interne Gemeinschaft sichtbar machen. Ergänzt wird das Programm durch einen Betriebskindergarten, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie architektonisch verankert und zugleich den Campusgedanken stärkt.

Nachhaltige Materialien, ein hybrides Tragwerk aus Holz, Stahl und CO₂‑reduziertem Beton sowie ein großes, klimatisch wirksames Glasdach unterstreichen die Zukunftsfähigkeit des Entwurfs. Das Gebäude fungiert als Nur‑Strom‑Haus mit Photovoltaik, Geothermie, Wärmepumpen und hybridem Lüftungskonzept – anpassungsfähig, langfristig und effizient.

Auslober
New Yorker Store Development GmbH & Co. KG, Braunschweig
Entscheidung
Mai 2025
Art des Wettbewerbs
Hochbaulicher Express-Ideenwettbewerb als Einladungswettbewerb
Ergebnis
Keine Platzierung
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