Technische Universität Berlin, Mathematik und Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation (IMoS)
Dialektisches Miteinander
Als Campuserweiterung Ost der Technischen Universität Berlin sollen die Neubauten für den Fachbereich Mathematik und das Interdisziplinäre Zentrum für Modellierung und Simulation (IMoS) als solitäre Baukörper in direkter Nachbarschaft entstehen. Der funktionale Zusammenhang soll Synergieeffekte bei der Planung, der Baudurchführung und der Nutzung ermöglichen, da die Nutzer eng miteinander kooperieren.
Die neue städtebauliche Setzung des Universitätsareals zwischen Fasanen- und Müller-Breslau-Straße wird durch ein zukunftsoffenes homogenes Ensemble zum Ausdruck gebracht: Nach außen symbolisiert durch den langgestreckten Neubau der Mathematik – im Sinne einer urbanen Landmarke; nach innen durch den Neubau für das IMoS – wie eine Quartiersintarsie im Zusammenspiel mit Freiräumen und Durchwegungen. In beiden Kubaturen spiegelt sich das dialektische Miteinander ihrer Inhalte wider: Hier die mit dem urbanen Raum verknüpfte offene Lehrlandschaft – ein Ort für Begegnungen und spontane Interaktion; dort die klar abgegrenzten Bürozonen – eine Sphäre hoher innerer Konzentration, gleich einem Elfenbeinturm mit fast klösterlicher Atmosphäre.




