Technische Universität Chemnitz, Transmissionselektronenmikroskopiezentrum (TEM-Zentrum)
Atomare Strukturen im Innen und Außen
Mit dem EMZ entsteht ein neuer Baustein auf dem Campus der Technischen Universität. Um die Forschungsarbeiten in ihren Kerngebieten „ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau” sowie „neue Materialien und intelligente Systeme” sicherstellen zu können, schafft die TU Chemnitz zwei neue Transmissions-Elektronen-Mikroskope (TEM) an, mit denen kleinste Strukturen bis zum Sichtbarmachen einzelner Atome untersucht werden können. Zur Unterbringung dieser hochempfindlichen Geräte wird ein Neubau mit spezifischen Vorbereitungsräumen errichtet.
Das Gebäude ist nach dem strukturellen Prinzip geplant, bei dem die Schale schützend einen Kern umgibt und somit den sensiblen Inhalt des Baus verwahrt. Um einen zentralen Bereich mit vier abgeschirmten Messräumen herum gliedern sich Büros, Laborflächen und Konferenzräume. Als Zitat der Forschungsarbeiten im Inneren soll die Fassade mit ihrem Gestaltungskonzept strukturell an Molekül- und Atomgefüge in ihrer mikroskopischen Ansicht erinnern und bildet diese abstrahiert als Mikrostruktur ab.

