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TU Bergakademie Freiberg, Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffumwandlung (ZeHS)

Foto: Brigida González
Foto: Brigida González
Foto: Konstantin Börner
Foto: Brigida González
Foto: Brigida González
Foto: Konstantin Börner
Foto: Konstantin Börner
Foto: Brigida González
Lageplan: heinlewischer

Gespaltenes Mineral

Das Zentrum für effiziente Hochtemperatur-Stoffumwandlung (ZeHS) ist der erste Baustein des neuen Wissenschaftskorridors der Universität. Hier arbeiten Studierende und Wissenschaftler aus sechs Fakultäten der Bergakademie an der Entwicklung ressourcen- und energieeffizienter Technologien, Materialien und Prozesse. Dabei werden die verschiedensten Industriefelder entlang einer geschlossenen Innovationskette – ausgehend von der Theorie über Laborversuche, Technikums- und Pilotanlagen bis hin zur Großversuchstechnik – erschlossen. Diese Anwendungsfelder bilden sich im Neubau auch architektonisch ab.

In die Gestaltung des Hauses sind viele Assoziationen aus dem Bergbau und dem Montanwesen eingeflossen. Der Neubau zeigt sich wie ein aufgespaltenes Mineral, dessen äußere steinerne Hülle den inneren kristallinen Kern schützt. Er liegt topographisch geschichtet am Wissenschaftskorridor. Der Neubau übersetzt das Karge und Schroffe der bergbaulichen Hütten und Halden in ein gestalterisches Gesamtkonzept und verortet sich damit auf dem Campus der Bergakademie und im Herzen der Silberstadt Freiberg.

Bauherr
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Chemnitz
Fertigstellung
Februar 2021
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 2 - 9
Bruttogrundfläche
12.715 m²
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