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Universität der Bundeswehr, München-Neubiberg

Foto: Brigida González
Foto: Brigida González
Foto: Niko Koliusis
Foto: Niko Koliusis
Foto: Niko Koliusis
Foto: Niko Koliusis
Foto: Niko Koliusis

Diagonallösung

In der deutschen Hochschullandschaft stellen die beiden Bundeswehr-Universitäten Hamburg und München eine Besonderheit dar. Gründungsidee war, das wissenschaftliche Fachstudium in einen größeren Zusammenhang einzubetten bei gleichzeitiger Straffung und Intensivierung des Lehrbetriebes nach angelsächsischem Vorbild.

Beim Münchner Campus wurde aus mehreren Alternativen die „Diagonallösung“ ausgewählt und realisiert. Sie ist aufgebaut auf der Zuordnung des studentischen Wohnens zu Neubiberg einerseits und zu Gebäuden für Lehre und Forschung und den vorhandenen Gebäuden andererseits. Dazwischen liegt die Mensa.

Das Lehrgebäude mit seinen Institutsbereichen ist zentral erschlossen, wobei der dreiseitig gefasste grüne Eingangshof durch die „Lichtstele“ von Heinz Mack geprägt wird. Der Wohnbereich symbolisiert in seiner Anordnung die Bedürfnisse von Individuum, Gruppe und größerer Gemeinschaft.

Bauherr
Bundesministerium der Verteidigung, Bonn, Oberfinanzdirektion München, Finanzbauamt München II
Fertigstellung
Oktober 1977
Leistung
Architektenleistung
Leistungsphasen 2 - 8
Bruttogrundfläche
199.498 m²
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