Universität Kassel, Institutsgebäude für Physik und Nanostrukturwissenschaften
Räumlich gefasst
Zwei eigenständige und prägnante Gebäude – das Institut für Physik (IfP) und das Nanostructure Technology Center (NTC) – bilden die ersten Bausteine eines neuen naturwissenschaftlichen Ensembles am Campus „Holländischer Platz“. Mit ihren gestaffelten Höhen passen sich die Neubauten der vorhandenen Topografie an und verstärken diese. Gassen und kleine Platzerweiterungen werden für die Zugänge und Durchwegung genutzt. Die vorgegebene Polygonalität wird in den Bauteilen aufgenommen und zu einem ganzheitlichen Raumgefüge erweitert.
Im IfP wird der Höhensprung auch im Gebäude über eine parallel zur großen Freitreppe verlaufenden Sitztreppe ausgebildet; so kann der südliche Eingang mit dem nördlichen Haupteingang verbunden werden und das dadurch entstehende lineare Foyer kann in den Außenraum hineinwirken und diesen beleben. Der Hörsaal fungiert ebenfalls als Verbindung zwischen den Niveaus. Auf den oberen Ebenen strukturieren drei Laborkerne die flexibel nutzbaren Flächen, die von einem Ring aus Büroräumen nach außen abgeschlossen werden. Neben der großen Erschließungshalle wird der Baukörper durch zwei unterschiedlich gestaltete Innenhöfe gegliedert.


