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Universitätsklinikum Essen, Operatives Zentrum II

Foto: heinlewischer
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Natürliches Licht

Die schrittweise Entwicklung der Städtischen Krankenanstalten im Jahre 1909 bis zum heutigen Universitätsklinikum wurde von Ordnungsprinzipien geprägt, die auch den Entwurf entscheidend mitbestimmten: die Freiraumachse - Magistrale und Geländeerschließung - und die schon 1905 erklärte Absicht der Berliner Architekten, die Pavillon-Bauten mittels überdachter Gänge zu verbinden. Auch hier wird eine Magistrale als Nord-Süd-Erschließung verwendet, an die östlich und westlich die einzelnen Nutzungsbereiche, ähnlich den Pavillon-Bauten angebunden sind. Die Freiraumachse wird nach Süden hin für eine Sichtbeziehung zur nahegelegenen GRUGA offengehalten.

Das starke Gefälle des Geländes führte zu einer terrassenförmigen Staffelung des Untersuchungs- und Behandlungsbereiches. Wie die pavillonartigen Baukörper staffeln sich die Innenhöfe geschossweise empor und sorgen für eine natürliche Belichtung und Belüftung. Vom Bettenhaus bietet sich dem Betrachter der Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit seinen begrünten Dachflächen als terrassierte Gartenanlage dar, die sich im seitlich angrenzenden Gelände fortsetzt. Folgeaufträge: Gutachten zur Neustrukturierung des Institutsgebäudes 1, 2001. Umbau des Kasinos zum Zentrallabor, 2003.

Bauherr
Land Nordrhein-Westfalen vertreten durch Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Duisburg
Fertigstellung
Juni 1989
Leistung
Architektenleistung
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