Zoologischer Garten Dresden, Flamingoanlage
Fast wie in Venedig
Die rosaroten Kubaflamingos sind ein leuchtendes Markenzeichen des Dresdener Zoos und Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher. In Vorbereitung auf den Bau des neuen Orang-Utan-Hauses sind die Flamingos auf ein Grundstück mit einem unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Ententeich umgezogen.
Der Teich als erhaltenes Überbleibsel einer historischen Kanalanlage und der vorhandene Baumbestand wurden um eine überdachte Voliere und ein eingeschossiges Stallgebäude als Winterbehausung ergänzt. Überdimensionale abstrahierte Flamingobeine geben dem Stall ein markantes und wiedererkennbares Aussehen.
Die Voliere ist insgesamt 1.550 m² groß und als begehbare Anlage gestaltet. Die Wasserflächen der Anlage betragen rund 800 m². In der Mitte der Wasserlandschaft befindet sich eine große Insel, die den Tieren viel Sonne und sehr gute Brutbedingungen bietet. Die Voliere selbst besteht aus einer Netzkonstruktion. Acht 4 bis 6 m hohe Außenpylone sind über Stahlseile mit dem 10 m hohen Mittelpylon verspannt. Auf dieser Seilkonstruktion ist ein Kunststoffnetz mit einer Maschenweite von 6 x 6 cm aufgebracht.
Auf drei Brücken und einer Holzplattform können Besucherinnen und Besucher die Tiere beobachten. Der Zugang zur Voliere ist über Schleusen vom Streichelgehege und von der Aravoliere aus möglich. Neben der Brutinsel gehört auch ein separater Futterteich zum Konzept. Das durch die Flamingopellets verschmutzte Wasser kann täglich erneuert werden und einer Geruchsbelästigung wird entgegengewirkt.






